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Zahnarztpraxis Dr. med. Kurt Hess
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Parodontitis Behandlung

Zahnfleischentzündung, Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang behandeln

Was ist Parodontose (Gingivitis, Parodontitis)?
Wenn das Zahnfleisch und/oder das Zahnbett (der Knochen, der den Zahn umgibt) erkrankt oder entzündet ist, spricht man zunächst von Gingivitis und im fortgeschrittenen Stadium von Parodontose oder Parodontitis. Wenn die Entzündung des Zahnfleisches weiter voranschreitet und nicht rechtzeitig behandelt wird, können sich als Folge die Zähne lockern oder sogar ausfallen, da sich der Knochen um den Zahn langsam auflöst.

Gingivitis und Parodontitis bereiten anfänglich oftmals nur wenige oder keine Schmerzen und werden deshalb oft vom Patienten anfänglich nicht bemerkt oder auch nicht ernst genommen. Sollten Sie etwa Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündung oder Zahnfleischrückgang bemerken, ist es höchste Zeit eine Untersuchung des Zahnfleisches durchführen zu lassen, um nach Möglichkeit das Schlimmste zu vermeiden – einen Zahnverlust!

Entstehungsprozess und Verlauf von Gingivitis, Parodontitis, Parodontose

Ein gesundes Zahnfleisch lässt sich meist durch eine hell-rosa Farbe erkennen und ist in der Regel blutungsfrei. Es sind keine Beläge an Zahn oder Zahnfleischrand ersichtlich.
Die Entstehung einer Zahnfleischentzündung wird meist durch Bakterien verursacht. Mundbakterien und Speisereste in den Zahnfleischtaschen, die nicht regelmäßig entfernt werden, bilden innerhalb ca. 24 Std. einen klebrigen Belag (Plaque) in dem massenhaft Bakterien in symbiotischer Gemeinschaft leben und eine Entzündung des Zahnfleisches verursachen. Dieses erste Stadium nennen wir Gingivitis. Oftmals kommt es zu leichtem Zahnfleischbluten.

Wird dieses Stadium des Entzündungsprozesses nicht bemerkt, ignoriert oder nicht behandelt, befällt es den Kieferknochen. Das Zahnfleisch verändert sich und wird im betroffenen Bereich rot (anstatt blass-rosa). Es ist oft geschwollen und es kommt zu regelmäßigem Zahnfleischbluten. Dieses Stadium nennen wir Parodontitis.

Weiterhin unbehandelt, kommt es zu einer fortgeschrittenen Parodontitis, bei der das Zahnfleisch zurückgeht und die Zahnhälse mehr und mehr freiliegen, d.h., die Zähne wirken länger. Auch macht sich ein Knochenverlust bemerkbar und die Zähne werden locker. Im Endstadium fallen die Zähne aus, da sie durch den Knochenschwund und Zahnfleischrückgang keinen Halt mehr haben.

Behandlung von Gingivitis, Parodontitis oder Parodontose

Sollte es bereits zu krankhaften Veränderungen wie z. B. einer vergrößerten Taschentiefe im Zahnbettbereich gekommen sein, ist es oft noch nicht zu spät. Durch eine sogenannte Parodontose-Behandlung (Kassenbezeichnung) lässt sich in vielen Fällen eine deutliche Verbesserung der gesamten Mundsituation erzielen. Man kann sich solch eine Behandlung wie eine besonders intensive Reinigung der Zähne und erreichbarer Wurzeloberflächenanteile vorstellen, bei der das Zahnfleisch vorher betäubt wird. Korrekt und gründlich durchgeführt, kann diese spezielle Behandlung zu einer deutlichen Reduktion von Zahnfleischbluten führen. Die Zahnfleischtaschen-Tiefe verringert sich und in vielen Fällen auch der Mundgeruch.

In unserer Zahnarztpraxis in Wiesbaden wird diese Parodontose-Behandlung in der Regel seitenweise durchgeführt. Das heißt, dass wir z. B. auf der rechten Seite im Ober- und Unterkiefer beginnen und ca. eine Woche später die linke Seite behandeln. Dies hat den Vorteil, dass die Behandlungszeit nicht zu lange wird und dass immer eine unbehandelte Seite zum Kauen bereit ist.

Verhinderung einer erneuten Parodontose – Vorbeugung

Um einer erneuten Entzündung entgegenzuwirken, empfehlen wir Ihnen, regelmäßige Nachsorge-Untersuchungen und professionelle Zahnreinigungen bei Ihrem Zahnarzt durchführen zu lassen. Allerdings ist die wichtigste Voraussetzung für den dauerhaften Behandlungserfolg eine optimierte und konsequente häusliche Mundhygiene, wie z.B. die SOLO-Prophylaxe – „die professionelle häusliche Zahnreinigung“ für jeden Tag.

Früherkennung ist die beste Vorsorge! Warten Sie nicht, bis es wehtut!

Parodontologen
in Wiesbaden auf jameda

Je früher man eine Gingivitis oder Parodontitis erkennt und behandelt, desto höher sind die Erfolgschancen, d.h., unangenehme aber auch einschneidende Konsequenzen können oft rechtzeitig verlangsamt oder bestenfalls verhindert werden. Wer will schon seine Zähne in jungen Jahren verlieren?

Vergessen Sie nicht: Eine optimierte und regelmäßig durchgeführte professionelle wie häusliche Mundhygiene kann einer Entwicklung von Zahn- und Zahnbetterkrankungen erheblich vorbeugen.

Wünschen Sie einen Termin oder eine persönliche Beratung zum Thema Parodontitis? Vereinbaren Sie einen Termin unter 0611-300856 oder nutzen Sie unsere Online Terminvereinbarung.
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